Die offiziellen DTB- Beach-Tennis-Regeln
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1. 1.1. 1.2 1.3 1.4 2. 2.1. 2.2. 2.3 3. 3.1 3.2 3.3 4. 4.1. 4.2. 4.3. 4.4. 4.5. 4.6. 4.7. 5. 5.1. 5.2. 5.3. 5.4. 5.5. 6. 6.1. 6.2. 6.3. 7. 7.1. 7.2 7.3. 7.4. 7.5. 8. 8.1. 8.2. 8.3. 8.4. 8.5. 9. 9.1. 9.2. 9.3. 9.4. 9.5. 9.6. 9.7. 9.8. 10. 10.1. 10.2. 10.3. 10.4. 11. 11.1. 11.2. 11.3. 12. 12.1. 12.2. 12.3. 12.4. |
Das Feld Die
Abmessungen: Das
Einzelfeld hat die Maße 6 x 9 Meter, das Doppelfeld 18 x 9 Meter. Das Netz
ist 1,6 Meter hoch und kann / darf an den Seiten umspielt werden. Die
Freizone sollte an Seiten- und Grundlinien 2 Meter betragen. Das Feld
umfassen je 2 Einzel- bzw. Doppelseitenlinien und 2 Grundlinien. Die Linien
sollten 5-8 cm breit sein. Sie sollten sich von der Farbe des Sandes deutlich
abheben. Die Linienbänder sollten aus widerstandsfähigem Material sein. Die
Linien gehören zum Feld, d.h. der Ball ist dann aus, wenn der Abdruck keine Verbindung
zur Linie zeigt. Die
Temperatur sollte einem Freiluftbewerb angemessen sein. Grundsätzlich kann
bei jedem Wetter gespielt werden. Netz und Pfosten Das Netz
entspricht einem handelsüblichen Beach- Tennisnetz, kann aber auch
großmaschiger sein. Ein Durchfliegen der Maschen durch den Ball sollte nicht
möglich sein. Es muss die gesamte Feldbreite überspannen, d.h. im Einzelspiel
mindestens 6 Meter, im Doppel mindestens 9 Meter. Es wird senkrecht über der
Mittelachse des Feldes befestigt. Das Netz muss oben und unten straff an den
Pfosten befestigt sein. Es muss in der Mitte gemessen die Höhe von 160 cm
haben und darf an den Seiten nicht höher als 180 cm sein. Die
Pfosten: Die
Pfosten, die das Netz halten, sollten verstellbar sein. Sie müssen so konstruiert
sein, dass die erforderliche Netzspannung erreicht wird. Sie sollen außerhalb
des jeweiligen Feldes stehen. Der Ball: Der Ball
sollte ein handelsüblicher "Methodikball" sein. Die Farbe sollte
sich vom Boden deutlich unterscheiden. Bei starkem Wind kann auch ein
normaler Tennisball gespielt werden. Kleidung und Schläger Die
Spielerkleidung besteht aus Shorts oder Badebekleidung. So genannte
"Beachsocken" oder Schuhe
können getragen werden. Gespielt
wird mit handelsüblichen Tennisschlägern. Die Rechte und Pflichten der Teilnehmer Die
Spielerinnen und Spieler müssen diese offiziellen Regeln kennen und
gegebenenfalls das Amt des Schiedsrichters übernehmen. Schiedsrichter
werden nur auf Antrag der Spielenden bestellt; im allgemeinen entscheidet jeder
auf seiner Seite. Die
Entscheidungen des Schiedsrichters sind widerspruchslos hinzunehmen. Im Sinne
des Fair Play haben sich die Teilnehmer auch gegenüber anderen Offiziellen,
Gegnern, Partnern und Zuschauern zu verhalten. Die
Spielenden haben alle Handlungen zu unterlassen, die darauf zielen, das Spiel
zu verzögern. Während
der Ballwechsel ist eine Kommunikation nur mit dem Doppelpartner, nicht
jedoch mit den Gegnern oder dem Schiedsrichter erlaubt. Nach dem
Spiel bedanken sich alle Beteiligten mit dem Sportgruß durch Handschlag. Punkt-, Spiel- und Satzgewinn Der
Spielbeginn: Das Spiel
beginnt mit dem Losen um Aufschlag oder Platzseitenwahl. Der Sieger der Wahl
kann Aufschlag, Rückschlag oder Seite wählen. Der
Aufschlag: Der
Aufschläger muss beim Aufschlag hinter der Grundlinie stehen. Der Ball wird
bei Einzel und Doppel mit Aufschlag von unten ins Spiel gebracht. Beim
Aufschlag kann das ganze gegnerische Feld angespielt werden. Es gibt nur
einen Aufschlagversuch. Bei Netzberührung und Flug des Balles ins gegnerische
Feld - muss der Aufschlag wiederholt werden! Der Aufschläger muss sich
vergewissern und warten, bis sein Gegner spielbereit ist. Das Spiel: Der Ball
darf - wie im normalen Tennisspiel - einmal springen. Da der Sand dies meist
verhindert, wird er im Allgemeinen mit Volleys im Spiel gehalten. Die
Zählweise der Sätze: Ein Satz
endet mit'6 Gewinnspielen bei einem Vorsprung von 2 Gewinnspielen, wie im
Tennis üblich. Bei 6:6 tritt die normale Tie-Break-Regelung in Kraft. Die
Zählweise der Spiele: Die
traditionelle Zählweise mit 15, 30, 40 und Spiel bleibt bestehen mit einer
Einschränkung: Die Zählweise der einzelnen Spiele erfolgt im Modus
"no-add-rule"; d. h., bei Einstand entscheidet der nächste Ball
über den Spielgewinn. Der Modus Die
Systeme: Im Allgemeinen
wird im so genannten Ligasystem gespielt, d. h., in Gruppen spielt jeder
gegen jeden 1 Satz. 2 Gewinnsätze werden nur in den Endrunden unter
Anwendung des K.O.-Systems gespielt. Die
Schiedsrichter: Im
Einvernehmen mit den Spielern wird ein Schiedsrichter bestellt. Es ist jedoch
- nach Absprache - erlaubt, selbst das Schiedsrichteramt auszuüben, da die
Eindrücke des Balles auf dem Sand deutlich sichtbar sind. Dabei entscheidet
jeder Spieler auf seiner Seite. Bei Unstimmigkeiten wird in jedem Falle ein
neutraler Schiedsrichter durch die Turnierleitung bestellt. Die
Spielklassen sind identisch mit den traditionellen Klassen im Ligabetrieb des
DTB. Vorbereitung des Spiels Der
Gewinner des Auslosens wählt entweder
das Recht, den Aufschlag auszuführen bzw. ihn anzunehmen oder die
Spielfeldseite. Dem Verlierer verbleibt die Alternative. Vor dem
Spiel ist die Einspielzeit auf 5 Minuten begrenzt. Spieler im
Doppel dürfen nicht ausgewechselt werden. Vor dem
Aufschlag müssen sich die Aufschläger vergewissern, ob die Gegner spielbereit
sind. Es gibt
keine Positionsfehler. Der Aufschlag kann von jeder beliebigen Position
hinter der Grundlinie, aus dem Lauf oder Stand, ausgeführt und an jede
beliebige Position des gegnerischen Feldes gespielt werden. Er muss von unten
angespielt werden! Zustand des Spiels Der Ball
ist mit Ausführung des Aufschlags von unten im Spiel. Der Ball ist innerhalb, wenn er den Boden des Spielfeldes einschließlich der Begrenzungslinie
berührt. Der Ball
ist aus dem Spiel, wenn er vollständig außerhalb der Begrenzungslinien auf
den Boden fällt, einen Gegenstand oder eine Person außerhalb des Feldes
berührt. Der Ball
muss mit einem Teil des Schlägers gespielt werden. Bei
mehreren Fehlern zählt nur der erste begangene Fehler. Das Spielen des Balles Der
schlagende Spieler darf den Ball nicht zweimal hintereinander berühren;
berührt er den Ball während eines Durchschwunges zweimal, so ist dies
erlaubt. Ein
Zusammenprall der Schläger eines Doppels beim Schlag ist kein Fehler. Eine
Hilfestellung durch Partner oder andere Geräte als dem Schläger ist nicht
erlaubt. Der Ball
darf nicht gefangen oder mit dem Schläger geworfen werden. Der Ball
darf nur auf der eigenen Feldseite geschlagen werden. Der Ball
bleibt im Spiel, wenn er bei Überquerung das Netz berührt. Netzberührung
durch Spieler oder Schläger ist nicht erlaubt. Wenn der
Gegner nicht in Netznähe ist oder nicht behindert wird, ist ein kurzzeitiges
Unterlaufen des gegnerischen Netzbereiches erlaubt, z. B. nach einem Stopp
des Gegners. Auszeiten und Verzögerungen Das Spiel
ist ohne Verzug fortzuführen. Wird
der Ball nicht innerhalb von 20 Sekunden nach Aufforderung durch den
Schiedsrichter ins Spiel gebracht, erfolgt Punktverlust. Bei
auftretenden Verletzungen ist dem verletzten Spieler eine einmalige
Behandlungszeit von 5 Minuten zu geben. Danach entscheidet der betreffende
Spieler allein, ob er das Spiel fortsetzen oder abbrechen will. Wird das
Spiel durch äußere Einflüsse unterbrochen, wird es anschließend beim selben
Spielstand fortgesetzt. Eine Einspielzeit wird nicht gewährt. Unkorrektes Verhalten und Sanktionen Unsportliches
Verhalten wird mit einer Verwarnung bestraft. Grob
unsportliches Verhalten wird mit Punktabzug bestraft. Disqualifikation
erfolgt nach beleidigenden Äußerungen während oder nach dem Spiel oder bei
Tätlichkeit gegenüber Mitspielern, Schiedsrichtern oder Zuschauern. Schiedsgericht und Turnierleitung Der
Schiedsrichter leitet das Spiel von Anfang bis Ende. Seine Entscheidungen
sind endgültig. Er steht oder sitzt auf Höhe des Netzes. Er beurteilt die
Bespielbarkeit des Platzes und die Funktionalität der Bälle. Er kann
Linienrichter bestimmen. Die
Turnierleitung entscheidet über die Zulassung von Spielern und ist für die
Gestaltung des Spielplanes verantwortlich. Witterungsbedingt kann die
Turnierleitung den Modus des Turniers kurzfristig ändern. Der von der Turnierleitung
bestimmte Zeitplan ist gültig. Spieler, die sich nicht zu den angegebenen
Zeiten einfinden, können durch Entscheidung der Turnierleitung ohne
Einspruchsrecht ausgeschlossen werden. Die
Turnierleitung hat darauf zu achten, dass alle Gruppen annähernd gleich
besetzt sind. Sie entscheidet über die Setzliste und die Spielpausen. Schwere
Entscheidungen, z. B. den Ausschluss von Spielenden entscheiden
Oberschiedsrichter und die Turnierleitung gemeinsam. Die Entscheidung muss
einstimmig gefasst werden. |